Landesverband Bremen e.V.

Rettungsdienst

Wenn mal nicht alles rund läuft, kommen wir um die Ecke. Der Rettungsdienst des ASB.

An über 180 Standorten in ganz Deutschland ist der ASB im Rettungsdienst aktiv. Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder ein Verkehrsunfall: Wenn Menschen schwer verletzt sind oder in Lebensgefahr schweben, ist der Rettungsdienst im Einsatz.

Der Rettungsdienst des ASB Bremen. © F. v.d. Driesch

Ob mit dem Rettungswagen oder mit dem Hubschrauber – wenn Menschen schnelle Hilfe benötigen, ist der Rettungsdienst des ASB in Bremen zur Stelle.

Die Notfallrettung und die medizinische Versorgung im Notfall gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Rettungskräfte des ASB Bremen. Sobald der Notruf bei der Rettungsleitstelle eingegangen ist, fahren die ASB-Helferinnen und -Helfer zum Einsatz und beginnen unmittelbar mit der Versorgung der verunglückten Menschen.

Notärztinnen und Notärzte sowie Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten übernehmen dabei die schnellstmögliche und qualifizierte Hilfe für akut Verletzte oder Erkrankte. Sie sorgen für die Transportfähigkeit und begleiten die Patienten mit dem Rettungswagen in die nächste geeignete und aufnahmebereite Klinik.

Ohne Maßnahmen der Ersten Hilfe, welche bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes durchgeführt werden müssen, können selbst die hochqualifizierten Rettungsassistenten und Rettungssanitäter des ASB Bremen nur bedingt effektive Hilfe leisten.
Lebensrettende Maßnahmen in Verbindung mit einem sofortigen Notruf unter der europäischen Notrufnummer 112 sind für den Notfallpatienten unerlässlich. Wenn Sie Ihre Kenntnisse in Erster Hilfe auffrischen möchten, nennt Ihnen der ASB in Bremen den nächsten Lehrgang in Ihrer Nähe.

Rettungswachen
Die Rettungswache ist eine Einrichtung für Einsatzkräfte und Rettungsmittel. Die Gebäude der Rettungswachen sind speziell für den Rettungsdienst eingerichtet – hier stellen die Besatzungen der Rettungswagen ihre Bereitschaft nach einem Einsatz wieder her.
Neben den medizinischen Materialien finden sich in jeder Rettungswache auch Ruheräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Standort einer Rettungswache wird nach der jeweiligen landesrechtlichen Verordnung (Rettungsdienstgesetz) durch die zuständige Behörde festgelegt.

Anzahl und Standorte der Rettungswachen richten sich nach der Zeit, in der ein Rettungswagen am Einsatzort eintreffen muss. Der ASB Bremen betreibt Rettungswachen an den Standorten Ritterhude, Horn und Hemelingen sowie die Personalgestellung für Rettungsassistenten des ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 6“.

Lehrrettungswachen sind staatlich anerkannte Rettungswachen für die praktische Ausbildung von Rettungsassistenten. Die Auszubildenden beim ASB Bremen werden durch qualifizierte Lehrrettungsassistenten betreut und erlernen so die praktische Tätigkeit und die speziellen Abläufe im Rettungsdienst.

Rettungsfahrzeuge

Der Rettungswagen (RTW)
Der Rettungswagen (RTW nach DIN EN 1789 Typ C) wird zu Notfällen alarmiert, bei denen das Leben oder die Gesundheit des Patienten gefährdet ist. Er unterscheidet sich in seiner Mindestausstattung erheblich von einem Krankentransportwagen. Ausgestattet ist er i.d.R. mit Vakuummatratze, Schienungsmaterial, Schaufeltrage, EKG/Defibrillator, Beatmungsgerät, Perfusoren usw. In Bremen ist für die Besetzung eines Rettungswagens mindestens ein Rettungsassistent und ein Rettungssanitäter als Besatzungsmitglied vorgeschrieben. 

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
ist zumeist ein PKW, der den Notarzt unabhängig von den übrigen Fahrzeugen zum Einsatzort befördert. Auch dieses Fahrzeug verfügt über eine umfassende medizinisch-technische Notfallausstattung. Üblicherweise besteht die Besatzung aus dem Notärztin oder Notarzt (NÄ / NA) und einer Fahrerin oder Fahrer, dessen Qualifikation wieder in den entsprechenden Rechtsgrundlagen der Länder Erwähnung findet. Wird das NEF für einen Folgeeinsatz benötigt, so kann die Notärztin oder Notarzt (falls abkömmlich) den nächsten Einsatzauftrag übernehmen.

Der Notarztwagen (NAW)
entspricht einem RTW mit einer Notärztin oder Notarzt an Bord sowie ggf. erweiterter zusätzlicher Ausrüstung. Die Notärztin oder Notarzt verfügt i.d.R. über den Fachkundenachweis Rettungsdienst oder die Zusatzqualifikation „Notfallmedizin“.

Der Intensivtransportwagen (ITW)  
ist meist ein Spezialfahrzeug, welches in eine rollende Intensivstation umgebaut wurde. Hiermit ist es möglich, intensivpflichtige Patienten von Klinik zu Klinik zu verlegen. Die Besatzung besteht aus drei oder mehr Personen, darunter mindestens eine Ärztin oder Arzt. Hier sind spezielle Tragen und für Intensivverlegungen erforderliche Medizinprodukte und Anschlussmöglichkeiten vorhanden.

Der Krankentransportwagen (KTW)
wird für nicht-akute Transporte von verletzten oder erkrankten Personen unter geeigneten Transportbedingungen einschließlich einer Betreuung durch qualifiziertes Personal durchgeführt, welches jedoch nicht die Anforderungen hinsichtlich der erforderlichen Qualifikation wie bei Notfallpatienten erfüllen muss.

Der Rettungshubschrauber (RTH)
ist ein Luftfahrzeug, das primär einen Notarzt unabhängig von den übrigen Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle verbringt. Zudem wird er bei bestimmten Krankheitsbildern bzw. Verletzungsmustern als Transportmittel benutzt, um lange bodengebundene Transportwege in Spezialeinrichtungen zu umgehen. Besetzt ist er in der Regel mit einem Piloten, einer Notärztin oder Notarzt und einem speziell geschulten Rettungsassistenten (HEMS-Crew-Member).

Ähnlich wie im bodengebundenen Rettungsdienst gibt es auch Intensivtransporthubschrauber, die speziell für Verlegungsflüge vorgehalten werden. Dringende Notfallverlegungen können aber auch mit einem Rettungshubschrauber durchgeführt werden.

 

Ihr Ansprechpartner für dieses Thema

Malte Goltz

Geschäftsführer
Landeskatastrophenschutzbeauftragter

Arbeiter-Samariter-Bund
Rettungsdienst Bremen GmbH
Hemelinger Hafendamm 22, 28309 Bremen

Telefon: 421 69 66 69 70 , Telefax: 421 69 66 69 80
E-Mail: info[at]asb-rettungsdienst-bremen.de

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