Landesverband Bremen e.V.

ASB-Rettungshundezug

Notfallübung Flughafen Bremen

Am Freitagnacht war der Rettungshundezug des ASB Landesverbandes Bremen das erste Mal fester Bestandteil der Notfallübung am Bremer Flughafen. Solche Notfallübungen am Flughafen müssen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden um Einsatzpläne und Checklisten zu überprüfen, dies empfiehlt die Internationale Zivilluftfahrt Organisation (ICAO) in ihren Regelwerken.

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Alarmierung Flughafen Feuerwehr - 22.58 Uhr - Notlandung (Notfallübung)

Eine simulierte Notlandung eines Flugzeugs am Bremer Flughafen war Bestandteil der Notfallübung am Freitagnacht (13./14. November 2015). Die Flughafenfeuerwehr wurde um 22.53 Uhr alarmiert, innerhalb weniger Minuten waren sie vor Ort am Flugzeug, Passagiere wurden von Einsatzkräften evakuiert und der Brandschutz wurde durch die Feuerwehr sichergestellt.

Einige Fluggäste wurden bei der Aufnahme durch die eingesetzten Einsatzkräfte als vermisst gemeldet, sie wurden in der naheliegenden Notlandezone auf einer naheliegenden Wiese vermutet. Gegen 23.15 Uhr wurde der bereits vor Ort befindliche Rettungshundezug des ASB Landesverbandes Bremen aus dem Bereitstellungsraum der Flughafenfeuerwehr über Funk alarmiert und durch ein „Follow Me Fahrzeug“ des Flughafen Bremens an das Einsatzgeschehen in der Nähe der Start- und Landebahn gebracht.

Nach kurzer Einweisung der Zugführung Rettungshundezug durch den Einsatzleiter der Flughafenfeuerwehr wurde uns ein ca. 130.000 m² großes Gelände zugewiesen, das Gelände bzw. die Wiese lag am Rande der Landebahn im Dunkeln. Als Suchtaktik wurde eine Kettensuche mit jeweils drei parallel laufenden Teams, Rettungshundeführer, Rettungshund sowie zwei Einsatzhelfern gewählt. Nach kurzer Einweisung der der Teams begann gegen 23.48 Uhr die Suche. Der Einsatz wurde durch unseren Einsatzleitwagen (ELW) koordiniert, schon gegen 23.50 Uhr meldete der erste Rettungshundeführer über Funk die erste Anzeige durch den Hund, eine vermisste Person konnte gefunden und versorgt werden. Das zugewiesene Suchgebiet konnte innerhalb kürzester Zeit durch die Rettungshundeteams abgesucht werden und mehrere vermisste wurden erfolgreich gefunden und versorgt. Im Einsatz waren sieben geprüfte Rettungshunde, ihrer Rettungshundeführer/innen sowie mehrere Einsatzhelfer/innen.

Es war ein erfolgreicher, eine interessante Einsatznacht für alle beteiligten des Rettungshundezug des ASB Landesverband Bremen. Wir bedanken uns bei unseren Helferinnen und Helfern die trotz des kalten und nassen Wetters auf der Wiese als Versteckperson ausgeharrt haben – ohne sie wäre dieser Einsatz nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns auch beim Flughafen Bremen, der Flughafen Feuerwehr, der Polizei des Landes Bremen sowie der Bundespolizei für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit an diesem Abend!