Landesverband Bremen e.V.

ASB-Lauf für ein buntes Deutschland, Weltoffenheit, Zuwanderung und Toleranz

Tagebuch 2015

Samstag, 18. April 2015 - 10:00 Uhr | Bremer Marktplatz

Lothar Remme, Präsident des ASB Bremen und ASB-Landesvorstandsmitglied und SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Andreas Kottisch gaben heute auf dem Bremer Marktplatz das Startsignal für ein neues Laufprojekt des ASB mit Emin da Silva. Für Weltoffenheit, Toleranz und Zuwanderung möchte Emin da Silva für und mit dem ASB in sieben Tagen die fast 500 km lange Strecke von Bremen nach Dresden über Celle, Braunschweig, Halberstadt, Aschersleben, Halle und Leipzig laufen. Begleitet wird der ASB-Mitarbeiter auf seiner Reise von einem Sanitäter-Team mit einem Rettungswagen des ASB Bremen.

1-IMG_5523600px.JPG


1A-IMG_5537600px.JPG


2-IMG_5825600px.JPG

Lothar Remme, Präsident des ASB Bremen und ASB-Landesvorstandsmitglied und SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Andreas Kottisch gaben heute auf dem Bremer Marktplatz das Startsignal für ein neues Laufprojekt des ASB mit Emin da Silva.


3-IMG_5617600px.JPG

Lothar Remme - Präsident des ASB Bremen


4-IMG_5653600px.JPG

ASB-Landesvorstandsmitglied und SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Andreas Kottisch


4a-IMG_5535600px.JPG

4B-IMG_5685600px.JPG

5-IMG_5730600px.JPG

Emin da Silva mit seinem Begleitteam: v.l.n.r: Christoph Mau, Emin da Silva, Torben Rode.


 

6A-IMG_5740600px.JPG

6B-IMG_5742600px.JPG

6C-IMG_5753600px.JPG


7A-IMG_5794600px.JPG

7B-IMG_5800600px.JPG


8-600px.JPG

9-IMG_5775600px.JPG

9-IMG_5822600px.JPG


Samstag, 18. April 2015
Etappe 1: Bremen – Walsrode (62,6 km)  


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Samstag, 18. April 2015 (Tag 1)

Ein herzliches „Moin“ nach Bremen!

Die erste Etappe liegt nun hinter uns. Vor einer knappen Stunde sind wir in Walsrode angekommen.
Gut 62 Kilometer trennen uns nun vom Bremer Marktplatz auf dem der ASB-Lauf 2015 begann.
Mit Anfangs 9 Mitläufer/innen startete Emin um 10:45 Uhr bei bestem Wetter. Zusammen ging es den Osterdeich entlang in Richtung Bremen-Mahndorf. 

In Achim trennten wir uns dann vom letzten Läufer und los ging die Strecke durch Niedersachen. Von Langwedel nach Verden und dann durch die wunderschöne Wald- und Wiesenlandschaft zwischen Verden und Walsrode. Eine Strecke die so Vieles beinhaltete: Lange Landstraßen, vorbei an Getreidefeldern und Weiden, lauschige Waldwege, kleine Dörfer mit urigen Bauernhäusern und viele staunende und begeisterte Menschen. 

Diese Abwechslung in Kombination mit der strahlenden Sonne erzeugte eine von Grund auf glückliche Laune, die sowohl Emin als auch uns, das Begleitteam erfasste. Kleine Besonderheiten, wie einige Rehe, die bis auf 10 Meter an uns herantraten waren wie kleine I-Tüpfelchen an diesem Tag.

Und so schmolzen die Kilometer einfach hinweg. Wir erreichten das Ortsschild von Walsrode und das ohnehin schon glückliche Gesicht von Emin zeigte nun ein strahlendes Lächeln der Erleichterung, denn so schön die Strecke auch war, aufgrund seiner (erst vor kurzen abgeklungenen) Erkältung war der erste Tag natürlich auch sehr kräftezehrend.

Nun sind wir in unserem Hotel angekommen und gehen gleich Essen. Wir freuen uns alle auf die Tour Morgen nach Celle.

Allen Lesern wünsche ich im Namen des Begleitteams einen schönen Abend!

Torben Rode


IMG_5866-600px.JPG

IMG_5869-600px.JPG

Emin da Silva und seine Mitläufer/innen erreichen die Stadtgrenze von Bremen.

 


YouTube-Video: Emin da Silva und seine Mitläufer/innen erreichen die Stadtgrenze von Bremen


 

IMG_0854-600px.jpg

IMG_0857-600px.jpg

IMG_5883-600px.jpg

IMG_5893-600px.jpg

IMG_5913-600px.JPG

IMG_5919-600px.jpg

IMG_5918-600px.jpg

IMG_5902-600px.JPG

IMG_5901-600px.JPG

IMG_5898-600px.JPG

IMG_5923-600px.jpg


Statistiken Tag 1:

Bildschirmfoto_2015-04-19_um_19.19.06.png


Sonntag, 19. April 2015
Etappe 2: Walsrode – Celle (ca. 47,0 km)


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Sonntag, 19. April 2015 (Tag 2)

Moin aus Celle,

heute stand einer der kürzeren Abschnitte unserer Reise nach Dresden an: Von Walsrode nach Celle in knapp 45 Kilometern. Emin setze sich als Ziel: „Heute ein bisschen mehr auf Geschwindigkeit gehen, aber trotzdem Energie für Morgen sammeln.“ Kurz nach Beginn unserer zweiten Etappe schon ein Highlight: Drei Reiterinnen kreuzten Emins Weg und unser kontaktfreudiger Laufstar nutze die Gelegenheit um Werbung für ein buntes Deutschland zu machen. Noch ein Gemeinschaftsfoto und wir fuhren bzw. liefen (um eine Bekanntschaft reicher) weiter. Der zweite Lauftag zeigte die ersten Hindernisse und Grenzen auf. Allerdings nicht für unseren Läufer, sondern für den Rettungswagen.

Mitten in Düshorn leitete uns das Navi über eine Straße, die an einer Brücke endete. Diese Brücke war mit ihren zwei Metern Breite allerdings nur für Fußgänger ausgelegt. Unter der Brücke verlief ein Bach, der neben der Brücke zu einem kleinen ca. 50 Zentimetern tiefen See geworden war, in welchem man zwar Reifenspuren erkennen konnte, aber diese mussten von einem größeren Landwirtschaftsfahrzeug mit entsprechenden Riefen stammen. Kurzerhand erklärten wir Emin die folgende Strecke und ließen ihn vorlaufen. Wir fuhren einen kleinen Umweg und holten ihn nach einem Kilometer wieder ein. Hindernis Nummer 1 gemeistert.

Der Weg führte weiter durch Wälder und Felder bis hin zu einem Truppenübungsplatz, bei dem die Durchfahrt derzeit erlaubt war. Problemlos führen wir über die Wege des Platzes, bis knapp vor seinem Ende. Eine Schranke versperrte uns den Weg. Nicht einmal der „Allzwecköffner“ (Behördenschlüssel) des Rettungswagens konnte dabei helfen sie zu öffnen. Dann kamen wir auf die Idee den Pfosten aus dem Boden zu heben um durchzufahren. Das hat geklappt und wir konnten unsere Route nach einem kurzen Schock fortsetzen. Neben der Schranke hinterließen wir nur einige Reifenabdrücke. Hindernis Nummer 2 auch gemeistert.

Nun sind wir in Celle angekommen. Neben unserem Hotel entdeckten wir eine Massagepraxis und nach kurzer Überredung der Masseurin (die zufälligerweise direkt im Garten des Hauses nebenan saß) bekam Emin einen Termin um 17:00 Uhr. An dieser Stelle vielen Dank an Sie, dass Sie einen Teil ihres Sonntag Nachmittag für die Gesundheit von Emin hergegeben haben!

Nun freuen wir uns auf ein italienisches Festmahl und natürlich auf den morgigen Tag und den Empfang in Braunschweig.

Einen schönen Abend noch!

Torben Rode



IMG_5934-600px.jpg

IMG_5937-600px.jpg

IMG_5942-600px.JPG

IMG_5949-600px.JPG

IMG_5954-600px.JPG

IMG_5959-600px.JPG

IMG_5962-600px.JPG

IMG_5964-600px.JPG

IMG_0902-600px.JPG

IMG_0910-600px.JPG

IMG_0885-600px.jpg

IMG_5967-600px.jpg

 

IMG_6023-600px.JPG

IMG_6025-600px.JPG

IMG_6030-600px.JPG

IMG_6037-600px.jpg

IMG_6043-600px.jpg

IMG_0897-600px.JPG

IMG_6045-600px.jpg

IMG_6046-600px.jpg

IMG_0920-600px.JPG

IMG_0923-600px.JPG


Statistiken Tag 2:

Bildschirmfoto_2015-04-19_um_19.18.45.png


Montag, 20. April 2015
Etappe 3: Celle – Braunschweig (ca. 52,8 km)
16:00 Uhr: Empfang am Altstadtrathaus Braunschweig 


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Montag, 20. April 2015 (Tag 3)

Ein herzliches Hallo in alle Welt!

Die heutige Etappe führte uns von Celle nach Braunschweig. Knapp 60 Kilometer musste Emin bewältigen. Heute morgen allerdings schon der erste Schock: Als ich schön ausgeruht nach unten in den Frühstücksaal kam, teilten mir Christoph und Emin (die schon seid einer halben Stunde am Frühstücken waren) mit, dass Emin heute Nacht nur sehr wenig Schlaf bekommen und dabei leider mehr gehustet als geschlafen habe.

Wir überlegten zusammen wie wir die heutige Strecke bewältigen können, an vorderster Stelle unserer Planung natürlich Emins Gesundheit! Auch wenn Teile der Strecke gemeinsam mit Emin im Auto bewältigt werden, möchten wir die Botschaft durch das Land bis nach Dresden tragen. Wir kommen zu dem Schluss, dass er, von seinem Sportlerehrgeiz getragen, nach den ersten zehn Kilometern uns berichtet, wie viel Anstrengungen er sich heute zutraut. Mit diesem Entschluss starten wir in den wieder wunderschönen sonnigen Tag. Nach den abgemachten zehn Kilometern kam dann die überraschend frohe Nachricht. Emin fühlte sich auf dem ersten Abschnitt sehr gut und und er erklärte zielsicher, dass er versuchen möchte die gesamte Etappe zu laufen.

Wir freuten uns nun alle auf Braunschweig, wo uns gegen 16:00 Uhr Aykut Günderen (Vorsitzender im Ausschuss für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig) sowie Joachim Uebermuth, Geschäftsführer vom ASB Braunschweig empfangen würden.

Nach knapp 20 Kilometern teilte sich die Straße in eine Bundesstraße ohne Fußweg und eine Straße die durch ein Dorf führte. Da wir Emin ein bisschen vorlaufen ließen, wussten wir nicht, für welche der beiden Möglichkeiten er sich entschieden hatte. Wir wählten die Bundesstraße. Emin hatte sich für den netten Weg durch das kleine Dorf Bröckel entschieden. Es dauerte eine knappe halbe Stunde bis wir uns endlich wiedergefunden hatten.

Kurz nach 16:00 Uhr liefen wir auf dem Braunschweiger Rathausplatz ein. Dort erwartete uns ein toller Empfang mit Aykut Günderen (Vorsitzender im Ausschuss für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig), der uns als Andenken ein Buch über die Stadt Braunschweig schenkte. Besonders gefreut haben wir uns auch bei der Übergabe eines Spendenschecks über 140,00€ (10€ für jeden Kilometer durch Braunschweig) durch Joachim Uebermuth, dem Geschäftsführer des ASB in Braunschweig.

Vielen Dank!

Und jetzt das Beste: Anschließend verabredeten wir uns noch mit dem ASB-Geschäftsführer Uebermuth für den morgigen Tag um 10:00 Uhr auf dem Rathausplatz. Von dort aus werden Emin und Joachim Uebermuth gemeinsamen die zehn Kilometer bis zur Braunschweiger Stadtgrenze laufen.

Dann konnten wir endlich nach getaner Arbeit unser Hotel beziehen. Ein wunderschönes, mitten im Wald gelegenes Hotel am Braunschweiger Stadtrand. Emin benötigte nach den fast 60 Kilometern eine Massage. Allerdings war der Masseur des Hotels am heutigen Tag nicht zu erreichen. Nach ein paar Telefonaten hatte die Rezeption glücklicherweise eine Ausweichpraxis gefunden.

Nun sind Emin und Christoph zu dem Masseur gefahren und ich habe ein wenig Zeit den Wald zu erkunden, der in der Abendsonne erst seine volle Schönheit zeigt. Gleich gibt es im Hotel ein großes Abendbuffet und zum Ausklang des Abends wollen wir uns alle Fotos angucken, die wir bis jetzt so geknipst haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen die unser Tagebuch verfolgen einen tollen Dienstag mit strahlendem Sonnenschein!

Torben Rode


 IMG_6062_Kopie-600px.JPG#

IMG_6066_Kopie-600px.JPG

Während des Laufes erhebt Rettungssanitäter Christoph Mau täglich die Vitalparameter von Emin da Silva.

IMG_6069_Kopie-600px.jpg

IMG_6085_Kopie-600px.jpg

IMG_6094_Kopie-600px.JPG

IMG_6106_Kopie-600px.JPG

IMG_6108_Kopie-600px.JPG

IMG_6055_Kopie-600px.JPG

IMG_6115_Kopie-600px.jpg

IMG_6118_Kopie-600px.jpg


16:00 Uhr: Empfang am Altstadtrathaus Braunschweig

IMG_6124_Kopie-600px.JPG

Aykut Günderen (Vorsitzender im Ausschuss für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig) übergibt als Andenken ein Buch über die Stadt Braunschweig an Emin da Silva.

IMG_6125_Kopie-600px.JPG

Übergabe eines Spendenschecks über 140,00€ (10€ für jeden Kilometer durch Braunschweig) durch Joachim Uebermuth, Geschäftsführer des ASB in Braunschweig.


Statistiken Tag 3:

Bildschirmfoto_2015-04-21_um_13.31.40.png


Dienstag, 21. April 2015
Etappe 4: Braunschweig – Halberstadt (ca. 61,3 km) 


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Dienstag, 21. April 2015 (Tag 4)

„Juten Tach“ aus Halberstadt.

Bergfest. Die halbe Strecke liegt nun hinter uns. So viele schöne Dinge haben wir schon erlebt und so viele tolle Bekanntschaften gemacht. Aber wem erzähle ich das...? Ihr wisst ja schließlich schon bescheid...

Heute Morgen hieß es „zeitig aufstehen“, da wir uns um zehn Uhr mit Joachim „Joe“ Uebermuth, dem Geschäftsführer des ASB-Braunschweig sowie Judith und Andrea (zwei Freundinnen von Emin) auf dem Braunschweiger Marktplatz verabredet hatten.

Beim reichhaltigen Frühstück berichtete Emin uns von seiner Nacht. Er hatte ähnlich schlecht geschlafen wie in der Nacht zuvor und leider auch wieder sehr viel gehustet. Seine Erkältung machte ihm heute sehr zu schaffen. Wir entschlossen uns dazu, Emin heute „nur“ einen Halbmarathon laufen zu lassen, denn Emins Gesundheit steht an vorderster Stelle unserer Planungen.

Um zehn Uhr trafen wir auf dem Braunschweiger Rathausplatz ein. Dort erwarteten uns schon ein voll motivierter Joe Uebermuth und der PR-Manager des ASB in Braunschweig, Stefan Bergmann.

Mit ein paar Minuten Verzögerung trafen dann Judith und Andrea ein. Im Gepäck eine Spende über 50€. Vielen Dank dafür!

Je näher die heutige Etappe rückte, desto besser ging es Emin. Joe Uebermuth hatte am Abend zuvor eine schöne Route durch die Braunschweiger Parkanlagen und vorbei am Südsee rausgesucht. Wir verabredeten mit ihm einen Treffpunkt nahe des Braunschweiger Zoos, da wir mit dem Rettungswagen nicht den durch den Park durften. Gespannt auf die folgenden Kilometer durch Braunschweig lief die Vierergruppe gegen 10:20 Uhr los.

Als wir die Gruppe am vereinbarten Treffpunkt trafen, waren alle hellauf begeistert von der Route durch das schöne Grün. Nach weiteren fünf Kilometern endete Strecke für Joe Uebermuth am Braunschweiger Stadtrand, wo schon Stefan Bergmann wartete, um seinen Geschäftsführer einzusammeln. Etwa elf Kilometer waren bis dahin bewältigt worden. Jetzt wurde Joe vom Ehrgeiz gepackt. Mit dem Satz: „Ich wollte schon immer mal einen Halbmarathon laufen, warum nicht heute?“, entschloss er sich die restlichen zwölf Kilometer mit Andrea, Judith und Emin bis zu dem Dorf Denkte zu laufen.

Emin ist ein Phänomen. Die Uhr zeigte kurz vor halb zwölf als die Gruppe auf dem Parkplatz in Denkte einlief. Zwei Stunden hatten sie gebraucht um die 21 Kilometer zu laufen. Ein ungeheures Tempo (obwohl Emins Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung machen wollte). Glückich wurden noch ein paar Zielfotos geschossen und anschließend wurde sich herzlich voneinander verabschiedet.

Freude strahlend erzählte Emin uns wie schnell diese Strecke vergangen war, mit diesen netten Mitläufern. Obwohl er noch Willens war weiter zu laufen, beschlossen wir gemeinsam, dass heute die Vernunft siegen sollte. Um 15:30 Uhr erwartete uns der ASB in Halberstadt, so hatten wir ein paar Stunden Zeit, um das schöne Wetter zu genießen.

Mit dem Rettungswagen fuhren wir die Bundesstraße nach Halberstadt entlang, auf der Suche nach einem schönen Imbiss. Kurz hinter der ehemaligen Grenze wurden wir fündig. In dem schönen Ort Hessen lag ein Bistro mit einem großen Holztisch vor der Eingangstür, welcher direkt in der Mittagssonne lag. Bei dem netten Wirt bestellten wir Suppe für Emin und Jägerschnitzel für mich und Christoph. In entspannter Atmosphäre lachten wir und erzählten uns nochmal alles, was wir bis jetzt auf der Reise so erlebt hatten. Danach legte sich Emin für ein kleines Nickerchen in die Mittagssonne. In dieser ruhigen Atmosphäre verging die Zeit sehr schnell. Bald war es 15:00 Uhr und wir machten uns auf in Richtung Halberstadt. Da Emin noch die letzten fünf Kilometer laufen wollte, ließen wir ihn, als Halberstadt in Sichtweite war, schnell aus dem Auto hüpfen.

Halberstadt. Eine Kreisstadt mit 39.000 Einwohnern, und schon aus der Ferne ein Blickfang. Drei überdimensional große Kirchtürme ragen aus der „Skyline“ der Altstadt kilometerweit in das Umland. Beim Hereinfahren in die Stadt sahen wir die restaurierten alten Häuser, die in Kombination mit den Kirchtürmen und der massiven Stadtmauer Halberstadt einen authentisch-mittelalterlichen Flair verliehen.

Auf dem Marktplatz wurden wir vom ASB Regionalverband Halberstadt / Wernigerode e.V. in auf einem netten Hinterhof zu Kaffee und kühlen Getränken eingeladen. In dem Halbschatten einer Kastanie ergaben sich interessante Gespräche über die Arbeit der beiden ASB Gliederungen, die Städte, Emins erstaunliche Laufleistungen und deren Hintergründe.

Unser Hotel liegt am Stadtrand, direkt neben einer alten Zuckerfabrik, die heute als Kino dient. Es ist ein schönes, großes, modern eingerichtetes Hotel mit kleinen Terrassen vor jedem Erdgeschossfenster. Gleich treffen wir uns, um die schöne alte Stadt zu besichtigen, vielleicht irgendwo einen Kaffee zu trinken um anschließend Emin zur Massage zu begleiten. Es ist sehr schön nun Freizeit zu haben, die wir einfach zum entspannen nutzen können.

Wir hoffen, dass unser Tag Pause Emin gesundheitlich wieder auf die Höhe bringt, so dass er morgen die volle Strecke laufen kann. Den genauen Plan für morgen werden wir allerdings beim Frühstück festlegen. 

So nun habe ich sehr viel über einen Tag geschrieben, an dem auch sehr viel passiert ist.

Als Fazit über die erste Hälfte kann ich im Namen des Teams sagen, dass wir alle unglaublich froh sind, diesen Lauf mit dieser Botschaft angetreten zu haben und wir sind gespannt auf das, was uns in den kommenden Tagen noch so erwartet.

Ich wünsche euch allen einen schönen Dienstag-Abend!

Torben Rode

 


IMG_6147-600px.JPG

IMG_6150-600px.JPG

IMG_6131-600px.JPG

IMG_6144-600px.JPG

 


Jetzt YouTube-Video ansehen: Emin da Silva und sein Begleitteam werden in Halberstadt empfangen.


 IMG_0996-600px.JPG

IMG_1007-600px.JPG

IMG_6170-600px.JPG

IMG_6174-600px.JPG

IMG_6205-600px.JPG

IMG_6213-600px.JPG

IMG_6218-600px.JPG

Gastfreundschaft im Bistro "Zum Schlossblick"

IMG_1019-600px.JPG

Ruhepause

IMG_6232-600px.JPG

IMG_1020-600px.JPG

IMG_6241-600px.JPG

IMG_6235-600px.JPG

IMG_6244-600px.JPG

IMG_6246-600px.JPG

Empfang beim ASB Regionalverband Halberstadt / Wernigerode e.V.

IMG_6248-600px.JPG

Vielen Dank für tolle Unterstützung!

IMG_1028-600px.JPG


Statistiken zu Tag 4:

Bildschirmfoto_2015-04-22_um_13.41.07.png


Mittwoch, 22. April 2015
Etappe 5: Halberstadt – Könnern (ca. 59,7 km)

 IMG_6251_Kopie-600px.JPG

IMG_6252_Kopie-600px.jpg

IMG_1054_Kopie-600px.jpg

IMG_1058.JPG

IMG_6256_Kopie-600px.jpg

IMG_1070_Kopie-600px.JPG

IMG_6272_Kopie-600px.JPG

IMG_6273_Kopie-600px.JPG

IMG_6274_Kopie-600px.JPG

IMG_6277_Kopie-600px.JPG

IMG_6280_Kopie-600px.JPG

IMG_6285_Kopie-600px.JPG

IMG_6303_Kopie-600px.jpg

 


Jetzt YouTube-Video ansehen: Emin da Silva und sein Begleitteam während einer Pause nach ca. 32 Km Laufstrecke.


IMG_6307_Kopie-600px.JPG

Emin da Silva und Torben Rode vom Begleitteam

IMG_6313_Kopie-600px.JPG

IMG_6317_Kopie-600px.JPG

IMG_6322_Kopie-600px.JPG

IMG_6327_Kopie-600px.JPG

IMG_6332_Kopie-600px.jpg

 


IMG_1086_Kopie-600px.JPG

Vielen Dank an Thomas Beier vom Hotel Wippertal für die tolle Unterstützung!


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Mittwoch, 22. April 2015 (Tag 5) 

Moin in die Heimat! 

Im Moment sitzen wir drei im Restaurant unseres Hotels. Es handelt sich um das Hotel Wippertal in Ilberstedt, ca. 19 Kilometer entfernt von unserem Etappenziel Könnern. Eben haben wir lecker gegessen. Tagliatelle mit saisonalem Gemüse und Hähnchenbrust für Emin, Spaghetti in Pilzrahmsauce für Christoph und für mich Schweinemedallions mit Kroketten in Pilzcreme. Es war köstlich.

Der Tag begann sowohl mit einer guten, als auch mit einer schlechten Nachricht. Beginnen wir mit der Guten. Emin hatte deutlich besser geschlafen als die Nächte zuvor. Nur noch ein paar Hustenanfälle und keine Schweißausbrüche mehr. Als weitere Erkältungsprävention probierten wir ein altes Hausmittel meiner Mutter aus. Kleingehakte Zwiebel mit Honig und heißem Wasser übergossen und eine Zeit ziehen lassen. Am Nachmittag beteuerte Emin die herausragende Wirkung, so wohl schmerzlindernd als auch hustenlösend. 

Jetzt noch die schlechte Nachricht: Statt bei strahlendem Sonnenschein wachten wir unter einer Wolkendecke mit leichtem Regen und starkem Wind auf.

Nach einem kräftigenden Frühstück bereiteten wir uns auf die Strecke von Halberstadt nach Könnern vor. Beim Messen vom Emins Körpertemperatur stellte sich heraus, das Emin mit 38° C leicht erhöhte Temperatur hatte. Da er sich aber ansonsten sehr gut fühlte (trotz des tristen Wetters) trafen wir die Abmachung, dass wir seine Temperatur im Auge behalten werden, der Lauf aber planmäßig stattfinden kann.

Trotz des Wetters hatten wir alle sehr gute Laune. Nicht zuletzt, weil Emin ein Regencape auspackte, dass dem Gelben Sack für den Plastikmüll zum verwechseln ähnlich sah. Spontan meldete sich ein Kumpel von Emin bei Christoph. Er wollte Emin auf der Strecke überraschen und ein paar Kilometer mit ihm zusammen laufen. In Ditfurt trafen wir dann auf die Überraschungsgäste und Emin freute sich wie ein Schneekönig darüber, dass er die kommenden in Begleitung bewältigen konnte.

Die Route führte über lange Feldwege, von welchen man eine weite Übersicht über die vielen Rapsfelder Sachsen-Anhalts hatte. Hin und wieder tauchte ein kleines Dorf mit einer großen Kirche in der Mitte auf. Nach knapp sieben Kilometern verließen uns unsere Überraschungsgäste und wir setzen die Reise wieder wie gewohnt als „Team Emin“ fort.

Auf unserem Weg machten wir dann noch einen kurzen Stop bei einem Kaufland, kauften Zwiebeln und Honig für vier weitere Aufgüsse und tranken einen Kaffee. Zehn Kilometer vor Könnern entschied ich mich spontan mit Emin die letzten Kilometer zu laufen. Erst jetzt kann ich richtig mit Emin mitfühlen. Diese ewig langen geraden Strecken wollen einfach nicht enden. Größten Respekt an diesen Mann, der täglich unzählige Kilometer dieser Straßen alleine bewältigen muss.

Fünf Kilometer hielt ich mit Emin mit, danach konnte ich aufgrund falscher Kleidung nicht mehr weiter laufen. Meine weiten Fußballhosen sorgten dafür, dass ich mir die Oberschenkel auf der Innenseite durch die dauernde Reibung wund gelaufen hatte. Auf der Etappe nach Döbeln habe ich mir die vollen letzten zehn Kilometer als Ziel gesetzt.

Heute Abend lassen wir nur noch den Tag entspannt ausklingen. Wir freuen uns sehr auf morgen, da wir Nachmittags vom ASB in Leipzig empfangen werden. Da das Wetter morgen wieder warm und sonnig werden soll, hoffen wir nur noch, dass es Emin morgen noch einmal deutlich besser gehen wird.

Gute Nacht und einen erfolgreichen Donnerstag!

Torben Rode


IMG_6335-600px.JPG

IMG_6341-600px.JPG

IMG_6344-600px.JPG

IMG_1100-600px.JPG

IMG_6352-600px.JPG

IMG_6362-600px.JPG

IMG_6366-600px.JPG

IMG_6381-600px.JPG

IMG_1092-600px.JPG

IMG_1096-600px.JPG

IMG_6393-600px.JPG


Empfang vom ASB Leipzig

IMG_6397-600px.JPG

IMG_6403-600px.JPG

IMG_6404-600px.JPG

IMG_6407-600px.JPG

IMG_6408-600px.JPG

IMG_6411-600px.JPG

IMG_6413-600px.JPG


Statistiken zu Tag 5:

Bildschirmfoto_2015-04-22_um_23.45.59.png 


Donnerstag, 23. April 2015
Etappe 6: Könnern – Leipzig (ca. 60,9 km)


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Donnerstag, 23. April 2015 (Tag 6) 

 

Moin nach Bremen!

Heute führte die Route von Könnern nach Leipzig. Eben haben wir Emin bei der Massage abgegeben und Christoph und ich nutzen die Zeit, um uns noch den Leipziger Bahnhof anzuschauen, welcher die einzige Sehenswürdigkeit der Leipziger Innenstadt ist, die wir noch nicht gesehen haben.

Wir haben nämlich schon eine Führung durch die Leipziger City hinter uns, spontan angeleitet von einem Teil unseres Empfangskomitees des ASB Leipzig. Aber dazu später mehr...

Der Morgen begann mit einer für mich überraschenden Botschaft: Emin hatte entgegen unserer Erwartungen schlecht geschlafen und wieder sehr viel gehustet. Ein kleiner Rückfall und das, obwohl es ihm gestern noch deutlich besser ging. Noch vor dem Frühstück (also für mich vor dem Frühstück, denn Emin und Christoph waren mal wieder schon seit ein paar Minuten fertig mit dem Essen) beschlossen wir, dass die heutigen gut 60 Kilometer wieder auf 42 verkürzt werden, um Emins müden Körper nicht zu überstrapazieren. Nach dem Frühstück machten wir noch schnell ein Erinnerungsfoto an das schöne Hotel Wippertal, in dem wir genächtigt hatten.

Unser Streckenplaner führte uns wieder über Bundesstraßen. Spontan planten wir die Strecke so  um, dass sie nur noch über Nebenstraßen, Dörfer und Feldwege verlief. Das Wetter heute war zum Glück wieder ausgesprochen warm und sonnig. In Kombination mit der weitläufigen Landschaft Sachsen-Anhalts und den urigen kleinen Dörfern auf dem Weg hatten wir eine angenehm abwechslungsreiche Etappe.

Nach 30 gelaufenen Kilometern sammelten wir Emin ein, damit er die letzten zwölf Kilometer bis zum Leipziger Augustusplatz laufen konnte. Dort erwartete uns um 15:30 Uhr ein Empfang des ASB Leipzig.

Nicht zuletzt aufgrund des herausragenden Zeitmanagements von Christoph, lief Emin in Begleitung des Rettungswagens pünktlich auf dem Augustusplatz ein. Dort wurden wir von einer Delegation des ASB Leipzig sehr freundlich empfangen. Uns wurde sogar ein Geschenkkorb überreicht, der unter anderem mit einer Leipziger Konditorspezialität und leckerem Obst gefüllt war.

Dabei ergaben sich wie immer sehr interessante Gespräche über Leipzig und den ASB. Wir bekamen einen Einblick in die jüngere Historie der Stadt und eine kurze geographische Einweisung. Nach einem kurzen Anruf wurde sogar die Massage für Emin gebucht, nicht weit von dem Stadtzentrum entfernt. Dann hatten wir bis 17:30 Uhr Zeit uns die Stadt anzuschauen, denn dann stand der Massagetermin an.

Keiner von uns war vorher je in Leipzig gewesen. Euch allen da draußen kann ich sagen: Leipzig ist auf jeden Fall mindestens eine mehrtägige Reise wert. Drei Mitarbeiter/innen des ASB-Leipzig boten uns an gemeinsam das Zentrum Leipzigs zu besichtigen. Wir willigten freudig ein. Wir gingen entlang an frisch restaurierten Häusern der Kaiserzeit in Richtung des Marktplatzes, vorbei an der Augustus Kirche (die heute Teil des hochmodernen Zentralgebäudes der Uni-Leipzig ist).

Wir gingen vom alten Rathaus bis zur Thomaskirche, berühmt für den Thomaner Chor. Auf dem parkähnlichen Teil des Marktplatzes blühten die Bäume in voller Pracht. Darunter genossen viele Menschen den Halbschatten. Ein Ort von dem mitten in einer Großstadt so viel Idylle ausging

war wirklich etwas besonderes. Dann gingen wir vorbei an der Blechbüchse (ehemaliges DDR-Kaufhaus, welches den Namen durch seine Metallverkleidung erhielt) durch die „Barfußgasse“, in der unzählige Kneipen liegen.

Insgesamt kann man über Leipzig sagen, dass diese Stadt es wirklich geschafft hat im Zentrum moderne Architektur mit den alten Häusern zu vereinen. Also wie eben schon gesagt, diese Stadt muss man einmal erlebt haben!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Endspurt der Woche!

Torben Rode


Statistiken zu Tag 6:

 Bildschirmfoto_2015-04-24_um_13.53.27.png

Bildschirmfoto_2015-04-24_um_13.53.39.png

Bildschirmfoto_2015-04-24_um_13.53.54.png


Freitag, 24. April 2015
Etappe 7: Leipzig – Döbeln (ca. 63,6 km) 


 ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Freitag, 24. April 2015 (Tag 7) 

Ein vorletztes „Hallo Welt!“

Heute war Semi-Finaltag: Die vorletze Etappe von Leipzig nach Döbeln. Die heutige Strecke stand unter dem Motto Schonung, damit Emin morgen die vollen 50 Kilometer nach Dresden durchziehen kann.

Die Frage des Morgens war wie immer: Wie hat Emin geschlafen? Die heutige Antwort war ganz klar und eindeutig. Es war die erholsamste Nacht dieser Woche. Er hatte durchgeschlafen und weder geschwitzt noch exzessiv gehustet. Jetzt, wo die Erkältung langsam abgeklungen war, meldeten sich Emins Füße als neues Hindernis. Schon seit ein paar Tagen hatte er Schmerzen im Mittelfuß und gestern war er auch noch umgeknickt, so dass sich zu diesen Schmerzen noch eine gereizte Achillis-Sehne gesellte. Deshalb war unser heutiges Ziel ein Halbmarathon, also gut 20 Kilometer. 

Mittlerweile kennen wir die Bundes- und Kreisstraßen Sachsens. Nur ganz vereinzelt haben sie Fußwege. Deshalb legten wir die Route wieder mit kleinen Umwegen über die Dörfer, Nebenstraßen und Feldwege. Dazu mussten wir aber erst einmal ein paar Kilometer aus (dem uns in wunderschöner Erinnerung bleibenden) Leipzig herausfahren. In dem Leipziger Vorort Machern begann dann Emins heutige Strecke.

Nach den ersten zehn Kilometern versperrte uns mal wieder eine Schranke den Weg. Doch dieses Mal war nicht die Schranke das eigentliche Hindernis, sondern ein knapp 50 Meter dahinter liegender Erdwall, der zwar für einen Läufer sehr einfach zu umlaufen ist, aber für einen Rettungswagen eine unüberwindliche Grenze bildet. Die einzige Möglichkeit war, dass wir Emin die folgende Route erklärten und wir kurz über die Landstraße fuhren, bis wir uns nach einigen hundert Metern wiederfanden. 

Fünfzehn gelaufene Kilometer zeigte die Runtastic-App an, als wir Emin wieder einsammelten um mit ihm bis Kurz vor Döbeln zu fahren, damit er die letzten sechs Kilometer laufen konnte. Um 16:00 Uhr bezogen wir unsere Zimmer im Hotel am Kriebsteinsee.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des gesamten Teams bei Micheal Wöhlke bedanken, der so im Vorfeld des ASB-Lauf 2015 wunderschöne Hotels für uns herausgesucht und gebucht hat!

Schon beim aussteigen aus dem Rettungswagen blieb einem kurz der Atem stehen, denn unser Hotel befindet sich ungefähr hundert Meter über dem Kriebsteinsee, einem großen Stausee. Einen tollen Ausblick haben wir von hier oben über den See und die Landschaft ringsherum.

Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, gingen wir zusammen herunter zum See, damit ich ein Versprechen von mir einlösen konnte. Ich hatte ein bisschen übermütig verkündet, dass ich in dem See schwimmen wolle. Doch schon beim Temperaturtest mit der Hand lief uns ein Schauer über den Rücken. Acht Grad Wassertemperatur.

Nach ein Paar Minuten Herumgedruckse sprang ich dann doch in den *****-kalten See. Emin nutze derweil die Zeit um im See seinen Fuß zu kühlen, damit die Schwellung an der Achillis-Sehne zurückgeht.

Wir verbrachten noch ein wenig Zeit im Halbschatten der Bäume und gingen dann gegen 18:00 Uhr im hoteleigenen Restaurant essen. Während wir auf unser Essen warteten, begannen wir ein sehr intensives Gespräch über Emins Vergangenheit, Toleranz, Religionsfreiheit und vor allem über die immense Bedeutung der Selbstreflektion in unseren Leben. Über diese Themen hätten wir wahrscheinlich noch die ganze Nacht reden können, wäre uns nicht nach dem Essen so kalt geworden.

Wir freuen uns sehr auf die morgige finale Etappe und auf den Empfang in Dresden.

Euch allen eine gute Nacht!

Torben Rode 


IMG_6416_Kopie-600px.JPG

IMG_6425_Kopie-600px.JPG

IMG_6427_Kopie-600px.JPG

IMG_6429_Kopie-600px.JPG

IMG_6433_Kopie-600px.JPG

IMG_6435_Kopie-600px.JPG

IMG_6436_Kopie-600px.JPG

IMG_6447_Kopie-600px.JPG

IMG_6451_Kopie-600px.JPG

IMG_6471_Kopie-600px.jpg

IMG_6478_Kopie-600px.JPG

IMG_6481_Kopie-600px.JPG

IMG_6485_Kopie-600px.JPG

IMG_6489_Kopie-600px.JPG

IMG_6491_Kopie-600px.JPG

IMG_6493_Kopie-600px.JPG

 


IMG_1142_Kopie-600px.JPG

IMG_1146_Kopie-600px.JPG


Statistiken zu Tag 7:

Bildschirmfoto_2015-04-26_um_19.31.53.png

Bildschirmfoto_2015-04-26_um_19.31.59.png


Samstag, 25. April 2015
Finaletappe: Döbeln – Dresden (ca. 49,0 km)


ASB-Lauf 2015: Tagebucheintrag - Samstag, 25. April 2015 (Finaletappe)

Guten Tag aus Bremen!

Zunächst einmal möchte ich allen, die uns unterstützt haben, egal in welcher Form den Dank des gesamten „Team Emin“ aussprechen. Ohne die Vorbereitung, die vielen Mitläufer/innen und Unterstützer/innen wäre dieses Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen!

Unsere Reise ist nun vorbei. Der Rettungswagen steht frisch gewaschen in der Fahrzeughalle des ASB-Landesverbandes. Emin ist schon seit ein paar Stunden in Bremen. Er ist mit der ASB-Bremen-Delegation um halb elf am Dresdener Neustadt-Bahnhof in den Zug nach Bremen gestiegen. Christoph und ich sitzen nun neben unserem Gepäck und lassen die neun Tage, welche uns so viel kürzer vorkamen, noch einmal Revue passieren.

Den krönenden Abschluss für uns alle erlebten wir gestern mit dem Empfang in Dresden, geprägt durch die Erleichterung, dass Emin die Strecke hinter sich gebracht hatte. Und das trotz der gesundheitlichen Hürden, denen wir uns immer wieder stellen mussten. Wir haben gemeinsam unsere Botschaft für ein buntes Deutschland durch das Land getragen.

Der gestrige Tag flog geradezu an uns vorbei. Erst die Strecke, die Emin mit seinem Kumpel Sebastian in Rekordzeit überwindete, dann der Empfang am Elbufer in Dresden und ein kleiner Empfang in der Landesgeschäftsstelle des ASB-Sachsen. Abschließend gab es einen schönen Ausklang des Abends mit Restaurantbesuch und anschließender Stadtführung von Julia Zahneisen, einer Mitarbeiterin des ASB-Sachsens. Es war ein sehr harmonischer Ausklang einer sehr schönen Zeit.

In den letzen neun Tagen haben wir unzählige besondere Momente erlebt. Eine Rangliste der Momente in ihrer Schönheit zu erstellen ist fast unmöglich. Alle Momente hatten etwas Besonderes: Ob es die Begegnung mit den Reiterinnen hinter Celle, die ruhigen Wege durch die Natur, die Empfänge der ASB-Gliederungen oder die Gemeinschaft des Teams an den Abenden waren (um hier nur wenige Beispiele zu nennen). Mir persönlich werden die Gespräche mit Emin über seine Vergangenheit und über die Welt, so schön und grausam sie ist, am stärksten in Erinnerung bleiben.

Mit den letzen Zeilen möchte ich nur noch Emin wiedergeben. Die Botschaft des bunten Deutschlands / Bremens / Dresdens usw. darf  nicht mit dem ASB-Lauf 2015 zu Ende gehen, sondern muss weiter in den Herzen aller Menschen bleiben. Denn Deutschland ist bunt und das ist auch gut so!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine schöne Zeit.

Auf Wiedersehen!

Torben Rode



IMG_6504_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6505_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6510_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6511_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6513_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6512_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6522_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6529_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6539_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6546_2_Kopie-600px.JPG


 

IMG_6563_2_Kopie-600px.jpg

IMG_6561_2_Kopie-600px.jpg

IMG_6564_2_Kopie-600px.jpg

IMG_6576_2_Kopie-600px.jpg


IMG_6577_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6581_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6588_2_Kopie-600px.JPG

Auf dem Dresdener Theaterplatz


IMG_6590_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6591_2_Kopie-600px.JPG

Uwe Martin Fichtmüller - Landesgeschäftsführer des ASB-Landesverband Sachsen e. V.


IMG_6595_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6598_2_Kopie-600px.JPG

Zieleinlauf am kleinen Glockpavillion / Canaletto-Blick am unteren Elbufer Dresdens


C-IMG_6647_3-600px.JPG

Zieleinlauf


 

A-IMG_6702_3-600px.JPG


IMG_6606_2_Kopie-600px.JPG

Dr. med. Matthias Czech (Landesvorsitzender des ASB-Landesverband Sachsen e.V.) umarmt Emin da Silva nach dem Zieleinlauf


IMG_6614_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6615_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6624_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6692_2_Kopie-600px.JPG


IMG_6730_2_Kopie-600px.JPG

Krimhild Niestädt (Mitglied des ASB-Bundesvorstandes) und Emin da Silva


IMG_6723_2_Kopie-600px.JPG

IMG_6744_2_Kopie-600px.JPG 


IMG_6764_2_Kopie-600px.jpg

IMG_6776_2_Kopie-600px.jpg


IMG_6800_2_Kopie-600px.JPG

Emin da Silva mit seinem Begleitteam - v.l.n.r.: Christoph Mau, Emin da Silva, Torben Rode


IMG_6805_2_Kopie-600px.JPG


IMG_6812_2_Kopie-600px.jpg

Jutta Becks - Geschäftsführerin der ASB Gesellschaft für Zuwandererbetreuung mbH (Bremen)


IMG_6818_2_Kopie-600px.JPG

Dr. med. Matthias Czech - Landesvorsitzender des ASB-Landesverband Sachsen e.V. 


IMG_6789_2_Kopie-600px.JPG

Lothar Remme - Präsident des ASB Bremen


IMG_6792_2_Kopie-600px.JPG

Jürgen Lehmann - Landesgeschäftsführer des ASB Bremen


 

IMG_6821_2_Kopie-600px.JPG

"Rückkopplungen"

IMG_6822_2_Kopie-600px.jpg


IMG_6830_2_Kopie-600px.JPG


Statistiken zu Tag 8:

Bildschirmfoto_2015-04-26_um_20.42.09.png


 IMG_6758_2_Kopie-600px.JPG

Vielen Dank an Alle, die den ASB-Lauf 2015 unterstützt haben!

Julian Thies 10-AUG-2014
 

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V. · Landesgeschäftsstelle

Julian Thies

Marketing / PR

Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V.
Bremerhavener Straße 155, 28219 Bremen

Telefon: 0177 5 85 42 68 , Telefax: 0421 3 86 90-612
E-Mail: Julian.Thies(at)asb-bremen.de

Infomaterial + Dokumente