Seelische Gesundheit · Praxis für Ergotherapie

Metakognitives Training für Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung

Metakognition hilft, gute Entscheidungen treffen zu können, Informationen zu bewerten und einen Umgang mit kognitiven Einschränkungen zu erlernen.

Metakognition kann als „Denken über das Denken" übersetzt werden. Gemeint ist unsere Fähigkeit, Entscheidungen situationsgerecht zu treffen, Informationen zu bewerten, und einen Umgang mit kognitiven Einschränkungen zu erlernen.

Den Patientinnen und Patienten werden im Rahmen von acht Themeneinheiten (Modulen) kognitive Fehler oder einseitige Problemlösungsstile in unterhaltsamer Form vor Augen geführt, die die Entwicklung von falschen Überzeugungen bis hin zum Wahn begünstigen.

Problematische Denkstile:

  • verzerrter Zuschreibungsstil;
  • voreiliges Schlussfolgern;
  • mangelnde Korrigierbarkeit bei Konfrontation mit Gegenargumenten;
  • Defizite der sozialen Einfühlung;
  • Erhöhte Urteilssicherheit für Gedächtnisfehler und
  • depressive Denkschemata.

Ziel des Trainings ist es, die genannten Problematischen Denkstile aufzuzeigen und neue zu erlernen. Die Behandlungsmodule werden im Rahmen einer Gruppenintervention durchgeführt.

Varianten:

  • MKT + ist eine Einzeltherapieform;
  • B-MKT für Patientinnen und Patienten mit Borderline-Störung;
  • D-MKT für Patientinnen und Patienten mit depressiven Erkrankungen oder Angststörungen.

Metakognitives Training wurde bisher in psychiatrischen Kliniken eingesetzt, wir bieten es jetzt auch in ambulanter Form an. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Heilmittelverordnung des behandelnden Arztes.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich an uns.