ASB-Gesellschaft für Seelische Gesundheit mbH

Finanzierung

Der ASB Bremen stellt für einen Teil der erkrankten Menschen, längerfristig oder während bestimmter Lebensphasen, professionelle Hilfe bereit.

Der größte Anteil bei der Unterstützung psychisch erkrankter Menschen wird durch deren unmittelbares Umfeld (Familie, Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen) geleistet, ohne dass Sozialhilfeträger oder Krankenkassen Kosten entstehen. Für einen Teil der erkrankten Menschen ist es, längerfristig oder in bestimmten Lebensphasen, notwendig, professionelle Hilfe bereit zu stellen. Diese Hilfe bietet auch der ASB in Bremen an. Hier wird neben den für Beziehungsarbeit unerlässlichen persönlichen Eigenschaften eine gute Qualifikation und Berufserfahrung erwartet. 

Wer bezahlt den ASB?

  • Behandlungsleistungen wie die Ambulante Psychiatrische Pflege und Soziotherapie werden nach ärztlicher Verordnung durch die Krankenkassen bezahlt (SGB V).
  • Maßnahmen zur Eingliederung in das Arbeitsleben fallen in die Zuständigkeit des Jobcenters (SGB II).
  • Betreutes Wohnen, Tagesstätte und die ergänzenden Angebote werden von der Stadt Bremen, dem Sozialhilfeträger für Eingliederungshilfe finanziert (SGB XII).
  • Bei den sozialhilfefinanzierten Leistungen gilt: Wer über ein Einkommen oberhalb einer bestimmten Grenze verfügt, muss sich an der Finanzierung in Anspruch genommener Leistungen beteiligen. Das betrifft nur wenige Menschen, weil langfristig psychisch kranke Menschen oft kein hohes Einkommen haben.
  • Zu jeder Beratung gehört die Information über Kosten und eventuelle Eigenanteile an der Betreuung.

Wer überprüft den ASB?

Zwischen dem ASB Bremen und den Kostenträgern wurden Vereinbarungen getroffen, in denen die zu erbringenden Leistungen beschrieben und Vergütungen festgelegt sind. Je nach Betreuungsintensität und Leistungsumfang unterscheiden sich die Vergütungen. In Prüfungsvereinbarungen wird festgelegt, wie die Tätigkeiten des ASB Bremen zu dokumentieren sind.

Diese Vereinbarungen orientieren sich daran, wie viel Geld ein Träger wie der ASB Bremen bei wirtschaftlicher Betriebsführung benötigt, um seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bezahlen und die sonstigen für die Arbeit erforderlichen Dinge vorzuhalten (Gebäude, Büros, Ausstattungen). Bei einem gemeinnützigen Träger wie dem ASB Bremen spielen bei der Preisgestaltung private Profitinteressen keine Rolle. Über die Notwendigkeit der Hilfen entscheiden bei Behandlungsleistungen Ärzte, bei den übrigen Leistungen die Fachdienste der Kostenträger.