Landesverband Bremen e.V.

Zuwandererbetreuung

Carsten Sieling besucht ASB-Flüchtlingswohnheim am Rembertiring

Bremen, 28. Juli 2014 - Etwa 55 Flüchtlinge werden vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) im Flüchtlingswohnheim an der Eduard-Grunow-Straße betreut. Die Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, Algerien, Syrien und weiteren Staaten in denen Menschen durch Krieg oder Armut in Ihrer Existenz bedroht sind. Um persönlich einen Eindruck zu gewinnen, besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Sieling heute das ASB-Flüchtlingswohnheim am Rembertiring.

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Carsten Sieling besucht ASB-Flüchtlingswohnheim am Rembertiring. © Julian Thies

Carsten Sieling sprach vor Ort mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie danach in einer lockeren Runde mit Flüchtlingen, die derzeit dort Ihre Unterkunft haben. Die von der Stadt Bremen zur Frau des Jahres 2014 gewählte Leiterin des Wohnheims, Mageda Abou-Khalil, übernahm die Hausführung mit dem SPD-Politiker.

Die Geschäftsführerin der ASB-Gesellschaft für Zuwandererbetreuung mbh, Jutta Becks, begrüßte das zunehmende Interesse an der Flüchtlings-Thematik: „Ich freue mich sehr, dass Carsten Sieling eine unserer Einrichtungen besucht und ein offenes Ohr für unsere Wünsche und Vorschläge zur Verbesserung der politischen sowie verwaltungstechnische Verfahren hat. Wir hoffen, dass er auf Bundes- und Länderebene die heutigen Ansätze weiter verfolgen wird.“ Ebenfalls teilgenommen hat Christel Blank-Meine, die sich als ehrenamtliche Helferin für die Flüchtlinge einsetzt. Sie unterstützt diese in alltäglichen Aufgaben, die sich für neu ankommende Flüchtlinge auch aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse manchmal schwierig darstellen.

Carsten Sieling zeigte sich beeindruckt nach seinem dreistündigen Besuch. „Die Flüchtlinge nehmen enorme Strapazen und finanzielle Belastungen in Kauf, um nach Deutschland zu kommen. Es ist erschütternd zu hören, was sie und ihre Familien in den Heimatländern erlebt haben.“ Sieling will sich in Berlin dafür einsetzen, dass Familienzusammenführungen schneller und unbürokratischer als bisher geregelt werden. „Jeder Tag zählt in Krisengebieten wie Syrien oder dem Irak“, weiß Abou-Khalil aus ihrer Arbeit zu berichten. Und sie hat noch eine zweite Anforderung an die Politik. „Bei den Kontingenten für Flüchtlinge aus Syrien muss es künftig auch einen festen Anteil an Plätzen für alleinstehende Frauen geben, die oft völlig schutzlos sind.“

Julian Thies 28-JUL-2014
 

Migrationsarbeit

Jutta Becks

Geschäftsführerin

Arbeiter-Samariter-Bund
Gesellschaft für Zuwandererbetreuung mbH
Peenemünder Straße 22, 28717 Bremen

Telefon: 0421 69 36 60 , Telefax: 0421 6 36 64 34
E-Mail: jbe(at)asb-bremen.de

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