ASB-Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung

Zukunftsplanung mit Gästen: ASB-Tagesförderstätte auf dem Weg in den Stadtteil

Die Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) ist seit einigen Jahren dabei, ihre Tätigkeitsangebote nicht nur in den Räumlichkeiten an der Elisabeth-Selbert-Straße zu machen, sondern vermehrt auch im Stadtteil. Diesen Prozess weiter voranzutreiben war das Thema eines Planungsworkshops, der an zwei Tagen Mitarbeitende, Eltern von Beschäftigten und 20 Gäste aus dem Bremer Osten zusammenbrachte.

Planungstage in der ASB-Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung.

Bild: Jochen Schlüter

Zu letzteren gehörten auch der Ortsamtsleiter Ulrich Schlüter und die Quartiersmanager Stefan Kunold (Blockdiek) und Aykut Tasan (Schweizer Viertel). Unter Anleitung der erfahrenen Moderatorinnen Carolin Emrich und Susanne Göbel wurde mit der Methode der persönlichen Zukunftsplanung zunächst eine Auswertung der bisherigen Kooperationsprojekte vorgenommen. In einem zweiten Schritt wurden Zukunftsvisionen entwickelt und die Vorhaben für die nächsten Jahre festgelegt.

„Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch, und hat er auch einen noch so großen Unterstützungsbedarf, am Arbeitsleben teilhaben kann.“, sagt Heinz Becker, Sozialpädagoge und Leiter der Tagesförderstätte. „Die Arbeitswelt bietet genug Möglichkeiten für arbeitsnahe Tätigkeiten. Die Beschäftigten der Tagesförderstätte können sich hier einbringen und Erfahrungen machen, die wir ihnen nicht in unsern Räumlichkeiten bieten können.“ Dies betrifft so unterschiedliche Tätigkeiten Hol- und Bringedienste, Stühle hochstellen in einer Schule, Laub harken, Kabel zuschneiden und Flyer verteilen. Wichtig für die Beschäftigten ist es, dass sie eine fachlich ausgebildete Unterstützung an ihrer Seite haben. „Dieses Konzept hat sich in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt.

Inzwischen gibt es 15 Betreibe und Einrichtungen im Bremer Osten, mit denen die ASB-Tagesförderstätte kooperiert.“, sagt Heinz Becker. Und eine Ausweitung der Außenaktivitäten soll in den nächsten Jahren kontinuierlich entwickelt werden. Dazu gehört auch die Eröffnung einer weiteren Außengruppe mit etwa 10 Beschäftigten. Im Moment ist man allerdings noch dabei geeignete Räumlichkeiten im Bremer Osten zu suchen.

Am Ende der beiden Planungstage standen große Anerkennung für das in den letzten Jahren Erreichte und eine Menge Anregungen und neuer Ideen, die es in den nächsten Wochen anzugehen gilt.

Kontakt:

Heinz.Becker@asb-bremen.de