Veranstaltung

19. Osterholzer Weihnachtsbasar in der ASB-Tagesförderstätte

Vorweihnachtliche Atmosphäre in der Tagesförderstätte in Bremen Osterholz!

Wer am letzten Sonntag im November in vorweihnachtlicher Atmosphäre in Bremen Osterholz gemütlich Kaffee trinken will, ein frisch gebackenes Stück Kuchen genießen möchte und in Sachen weihnachtlicher Deko Inspiration sucht, der kommt immer wieder gern zum Osterholzer Weihnachtsbasar. Mehr als 600 Interessierte fanden am Sonntag, den 25.11. den Weg in die Tagesförderstätte des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) an der Elisabeth-Selbert-Straße. In der Einrichtung für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf konnte man nicht nur den Basar genießen, sondern sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Arbeit der Menschen mit Behinderung informieren. Viele Produkte aus den Arbeitsgruppen waren am Stand der Tagesförderstätte  ausgestellt und wurden auch kräftig gekauft.

Daneben sorgten 25 Anbieter aus dem Stadtteil an ihren Ständen für ein ansprechendes und vielfältiges Angebot an Adventsgestecken, Nikolausstiefeln aus Ton, selbstgemachten Marmeladen, dekorativen Schachteln und Tischdeckchen, Honig vom Imker und Weihnachtsengeln aus Holz.

Die Tagesförderstätte der ASB - Gesellschaft für soziale Hilfen mbH wird von 70 Frauen und Männern besucht. Sie können die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zurzeit nicht besuchen. In der Einrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) gehen sie einer Tätigkeit nach, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht. In der Tonwerkstatt, der Hauswirtschaftsgruppe, bei der Papierherstellung, in der Gartengruppe oder der Werkgruppe haben sie Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu erweitern oder neue Arbeitstechniken zu lernen. Arbeitsweltbezogene Bildung steht in diesen Gruppen im Mittelpunkt. Seit einigen Jahren ist die ASB-Tagesförderstätte dabei, dieses Angebot zu erweitern. „Wir glauben, es ist an der Zeit, unsere Angebote nicht nur in unseren Räumlichkeiten durchzuführen und auszubauen. Wir wollen auch im Stadtteil aktiv sein und suchen daher Arbeit-Geber. Das sind Personen oder Betriebe, die uns Arbeit geben, die wir zusammen mit unseren Beschäftigten erledigen können.“, erläutert Heinz Becker. Sozialpädagogische Fachkräfte wie Heilerziehungspfleger/-innen und Ergotherapeuten sowie Auszubildende der Heilerziehungspflege und Schüler/-innen, die durch ein Praktikumsjahr ihre Fachhochschulreife erwerben, arbeiten zusammen, um dieses Ziel zu erreichen.