Arbeiter-Samariter-Jugend

Die ASJ-Ferienfreizeitwoche 2018

Das Tagebuch zur ASJ-Ferienfreizeitwoche im Sommer 2018.

Am Montag fuhren wir ( die ASJ ) nach Ritterhude zu unserer Unterkunft für die nächste Woche. Nach einer etwa 40-minütigen Fahrt und einem ca. 10-minütigem Fußmarsch kamen alle munter an. Am nächsten Tag stand uns eine knifflige Schnitzeljagd bevor. Und nicht nur, dass die Hitze und die schweren Aufgaben die Teilnehmer der vier Teams die Schnitzeljagd erschwerten und deshalb manche Wege dreimal gelaufen wurden! Nein, sie wurden auch noch von einem Autoteam, bestehend aus vier Insassen mit Eis und Kamera verfolgt. Am Ende kamen aber alle, wenn auch kaputt, wieder an und die Caprisonne, die jeder bekam, brachte die Stimmung sofort wieder auf den Höhepunkt.

Am Mittwoch gab es anlässlich des „ASBienen-Projektes“ eine ASBienen Gruppenstunde, in der speziell ausgewählte Fachhandwerker und Maler (also wir J ) eine Bienenbeute zusammenbauten und wie einen RTW bemalten. Es ist wirklich ein Prachtstück geworden. Am Donnerstag fuhren wir zu den wunderschönen Ohlenstedter Quellenseen. Da an diesem Tag die Sonne verrücktspielte, war es sehr heiß. Da kam die Abkühlung im Wasser gerade recht. Wir bewarfen uns mit selbstgemachten Wasserbomben oder spielten mit einem großen Schlauchboot, welches uns freundlicherweise von Vito zur Verfügung gestellt wurde. Nachdem sich alle ausgetobt hatten, fuhren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft.

Der Freitag war ein sehr aufregender Tag. Es ging damit los, dass wir zwei „Geburtstagskinder“ und zwar Annika und Julian hatten. Nach dem Frühstück dachten wir uns, dass wir ja mal mit einer sportlichen Aktivität namens Fußball in den Tag starten könnten. Doch wer wusste, wo der Fußballplatz ist? Jannys (ein Teilnehmer) erklärte sich bereit, die Führung zum Fußballplatz zu übernehmen. Nachdem er uns fast in die Irre geführt hatte, kamen wir dann doch an zwei schönen Plätzen an. Das Problem war dann nur, dass beide Plätze von Zäunen umgeben und die Eingangstore abgeschlossen waren. Nach Vitos Auftritt beim Fußballturnier wussten wir alle, dass es keine gute Idee ist, über Zäune zu springen. Also gingen wir nach einer kurzen Diskussion wieder zurück. Nachmittags kam dann die Feuerwehr bzw. der Feuerwehrmann Marcel Ekin. Er kam sogar mit dem LF (Löschfahrzeug) zu uns hoch gefahren und ein paar Kinder stiegen ein. Dann fuhren wir nach unten, wobei wir fast gegen einen großen Stein gefahren wären. Es ist nämlich schwer auf einer steilen Straße den Rückwärtsgang einzulegen und anzufahren, um im zweiten Zug um eine enge Kurve zu kommen. Aber es kamen dann doch alle und auch das Auto unbeschädigt unten an. Doch dann kam die große Niederlage. Der nächste Hydrant war zu weit weg, als das man dorthin Schläuche legen konnte. Also musste die Wasserattacke leider ausfallen. Trotzdem guckten wir uns das Fahrzeug an und es wurde alles gut erklärt. Zurück auf dem Gelände kam Vito auf die Idee,  sich den Gartenschlauch zu nehmen und alle nass zu machen. Daraus wurde dann eine große Wasserschlacht.

Am Abend dann der Höhepunkt: Die von Finja vorbereitete Show „Schlag den Gruppenleiter“ ! Wir spielten viele lustige Spiele, die von der Glücksfee Simon ausgelost wurden. Das Ergebnis dann ganz knapp, nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen ;-), der Gewinn für die Gruppenleiter (also 5:50 Punkten J ). Danach fielen alle müde ins Bett. Der Samstag begann damit, dass nach fast einer Woche bemerkbar war, wie die Räume und das Außengelände aussahen. Daraufhin wurde eine große Aufräumaktion gestartet. Gelockt wurde mit Punkten für den Hauspokal. Fast alle Teilnehmer halfen also mit und so wurde die Aktion eine Sache von 10 Minuten. Der restliche Tag wurde dazu genutzt, die Shows für den letzten Abend vorzubereiten. Dann war es so weit. Der letzte Abend stand bevor. Alle Shows waren einzigartig. Wir haben viel gelacht und auch gerätselt.

Wir hatten die ganze Woche über viel Spaß und Action. In unserer Freizeit spielten wir Billard, Dart, Schach, Tischtennis und viele Gesellschaftsspiele. Die ganze Woche über begleitete uns der Hauspokal, bei dem die Teilnehmer in den einzelnen Zimmern probierten, so viele Punkte wie möglich durch ein sauberes Zimmer, gutes Sozialverhalten etc. zu bekommen. Gewonnen haben ihn „Die verrückten Zitus“.

Ach ja - um das nicht zu vergessen: Am Sonntag reisten wir ab und alle kamen fröhlich und gut erholt beim Landesverband wieder an. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.   

Text: Mathis Rau