Arbeiter-Samariter-Bund Bremen

Messe "Leben und Tod" vom 10.05. - 11.05.2019

Der ASB Bremen ist auch in diesem Jahr bei Bremens einzigartiger „Leben und Tod"-Messe 2019 dabei.

"Sich in guten Zeiten mit den letzten Dingen beschäftigen – das kann sehr
entlastend sein."

 

Die LEBEN UND TOD-Messe feiert in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum!
Und noch immer ist diese Mischung aus Fachkongress, begleitender Ausstellung und Angeboten für Privatbesucher/innen einzigartig in Deutschland.

Die Auseinandersetzung mit den Fragen nach dem Sinn und Wozu gehören ebenso zur LEBEN UND TOD wie Wissen, Austausch und die Begegnung mit anderen.

Dabei ist die Messehalle geprägt von einer stimmigen, hellen und freundlichen Atmosphäre, einem vielfältigen und bunten Ausstellungsangebot und genügend Raum für Austausch und Begegnung.

Die LEBEN UND TOD hat ein in Deutschland einzigartiges Angebot geschaffen, sich in einer freundlichen und offenen Atmosphäre umfassend zu allen Fragen am Ende des Lebens zu informieren. Neben praktischen Informationen zu Vorsorge, Pflege, Demenz, Patientenverfügung oder Bestattungsmöglichkeiten finden sich auch Vorträge zu Spiritualität, Trauer oder dem Abschiednehmen.

An den Ständen der vielen Aussteller/innen erhalten Sie zudem weitere Informationen und finden die richtigen Ansprechpartner/innen für Ihre Fragen. Ein Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Musik, Lesungen uvm. lädt zudem ein, sich dem Thema zu nähern.

http://www.leben-und-tod.de/besucher

http://www.leben-und-tod.de/events

Schauen auch Sie vorbei und besuchen uns gerne am Stand 6 B 10:

Am Freitag, 10.05. und Samstag, 11.05.2019:

ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag 9.00 – 16.30 Uhr

Am Freitag, 10.05.2019 wird zudem das "DEATH SLAM" um 19.30 Uhr in der Messe Bremen im Rahmen der LEBEN UND TOD stattfinden. Kommen Sie vorbei und erleben einen netten Abend. www.deathslam.de oder auf
Facebook.

Das Team des Wünschewagens des ASB Bremen wird ebenfalls an beiden Tagen vor Ort sein, um Fragen zu dem besonderen Projekt stellen zu können:

Letzte Wünsche für sterbende Menschen zu ermöglichen, dies hat sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit seinem Ehrenamtsprojekt „Wünschewagen“ zum Ziel gesetzt. Gerade in dieser letzten Lebensphase treten bei vielen Menschen besondere Wünsche in den Vordergrund. Sei es ein letzter Urlaub am Meer, die Teilnahme an einem Familienfest oder vielleicht der Besuch eines Ortes der eigenen Lebensgeschichte – der Wünschewagen kann dies möglich machen!

Viel zu häufig sind die Träume nicht zu realisieren, da Angehörige oftmals überfordert sind und sich der Situation, einen bald sterbenden Menschen bei seinem Wunsch adäquat zu befördern und zu betreuen, nicht gewachsen fühlen. In den meisten Fällen sind die Betroffenen nur noch liegend transportierbar und benötigen während der Fahrt medizinisch-pflegerische Betreuung. Daher ist ein Transport in einem PKW oder mit dem Taxi nicht mehr möglich. Die Kosten für eine „private“ - also therapeutisch nicht notwendige - Fahrt im Krankentransportwagen können jedoch von Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen werden.

Der ASB versteht es als seine Aufgabe, Menschen in einer solchen Situation zu unterstützen und ihr Recht auf Selbstbestimmung und Lebensqualität bis zum Schluss zu gewährleisten. Gemeinsam mit dem speziell ausgestatteten Wünschewagen und vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, werden die Fahrgäste (plus Begleitperson) zum Wunschort gebracht, während ihrer Reise begleitet und sicher wieder nach Hause oder ins Hospiz gebracht.

Derzeit sind 22 Wünschewagen in ganz Deutschland tätig und erreichen unterschiedlichste Zielgruppen – sowohl alte als auch junge Betroffene sollen die Chance auf die Erfüllung ihrer Träume bekommen. Jeder Mensch, der nur noch über eine sehr geringe Lebenserwartung verfügt, kann diesen Dienst in Anspruch nehmen. Damit dies gelingt, werden regelmäßig ehrenamtliche Begleiter/innen mit unterschiedlichem fachlichem Background akquiriert und geschult.

Das Projekt Wünschewagen ist ein Ehrenamtsprojekt. Es basiert auf bürgerschaftlichem Engagement, nicht nur in der faktischen Umsetzung der Fahrten sondern auch im Bereich der Finanzierung des Projektes. Diese übernehmen neben dem Transport auch die medizinische und pflegerische Betreuung der Fahrgäste und ihrer Angehörigen bei dem Ausflug.

Weitere Informationen: http://www.asb-bremen.de/wuenschewagen