Spitzenverbandsarbeit

ASB Bremen wird Mitglied im Paritätischen Landesverband Bremen

Der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V. tritt zum 1. Juli 2018 zusammen mit seinen Tochtergesellschaften dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Bremen e.V. bei.

Der ASB Bremen war bundesweit der letzte ASB-Landesverband, der sich nicht vom Paritätischen, sondern auf Landesebene von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) vertreten lies. 

Durch die Mitgliedschaft des ASB Bremen sind nun alle ASB-Landesverbände bundesweit und landesweit dem Paritätischen Gesamtverband angeschlossen. 

Jürgen Lehmann, Landesgeschäftsführer des ASB Bremen, erklärt: „Die seit 2 Jahren stark intensivierte Zusammenarbeit zwischen dem ASB und dem Paritätischen auf Bundes- und Länderebene veranlasste uns zum Wechsel zum Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. Die vielfältigen Vorteile für Paritätische Mitgliedsorganisationen sind ein weiterer Grund, uns dem Paritätischen Bremen anzuschließen. Wir danken der AWO Bremen für die langjährige Zusammenarbeit und unsere Mitvertretung in der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Bremen.“ 

Wolfgang Luz, Vorstand des Paritätischen Bremen freut sich über die Aufnahme des ASB Bremen als Mitgliedsorganisation: „Mit dem Arbeiter-Samariter-Bund haben wir einen großen Anbieter sozialer und pflegerischer Dienstleistungen als neues Mitglied gewonnen. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ 

Die Freie Wohlfahrtspflege organisiert sich überwiegend in ihren sechs Spitzenverbänden: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Caritasverband (DCV), Paritätischer Wohlfahrtsverband (Der Paritätische), Deutsches Rotes Kreuz (DRK). Diakonie Deutschland, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). 

Die einzelnen Spitzenverbände sind geprägt durch unterschiedliche weltanschauliche oder religiöse Motive und Ziele. Sie arbeiten in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. zusammen. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sind aufgrund ihrer Leistungen für das Gemeinwesen ein wichtiger Bestandteil des Sozialstaates. Ziel aller Aktivitäten der Wohlfahrtsverbände ist die Verbesserung von Lebenslagen. Sie bringen die Interessen von Benachteiligten in den gesellschaftlichen Dialog ein. Mit engagiertem sozialpolitischem Handeln tragen die Verbände dazu bei, dass unser Sozialstaat zukunftsfähig bleibt.

Aufgrund der Auflösung und des Verbotes des Arbeiter-Samariter-Bundes in den Jahren 1933 bis 1945 war der ASB zerworfen und verbandspolitisch nur wenig organisiert. Während sich die seit dem Jahre 1924 miteinander verbundenen Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenfanden, haben sich die in dieser Zeit neu gegründeten ASB-Kolonnen und -verbände zumeist dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen, um ihre Interessen in den Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaften der Freien Wohlfahrtspflege vertreten zu lassen.